Unternehmen

JBACH GmbH

Das Familienunternehmen JBACH GmbH hat seit 49 Jahren Expertise in der Modifizierung poröser Stoffe. Mit dem Acrylharzvolltränkungs-Verfahren (AVT) besitzt JBACH eine einzigartige Problemlösung zur Konservierung von porösen Stoffen. Besonders in der dauerhaften Erhaltung von Natursteindenkmälern konnte sich JBACH in den letzten Dekaden einen ausgezeichneten Ruf erarbeiten. Seit Einführung der Technologie wurden von JBACH über 22.000 Einzelobjekte konserviert und so dauerhaft der Nachwelt erhalten.

Als Spezialist der Modifizierung poröser Stoffe befasst sich JBACH mit weiteren Technologien, von der Erzeugung von B1- Brandschutz Hölzern, Flammschutzmitteln bis hin zu katalytischen Verfahren zur Erzeugung von biogenen Stoffen.

AVT-Verfahren

Die Acrylharz-Volltränkung (AVT) ist ein bewährtes Verfahren zur Erhaltung des Ist-Zustandes von Natursteindenkmälern, so dass auch der Originalstandort langfristig beibehalten werden kann. In bis zu 65 m³ großen Autoklaven wird mit Unterstützung von Vakuum und Druck monomeres Methylmethacrylat (MMA) in das zuvor vollständig ausgetrocknete Porensystems von abbaubaren Objekten eingebracht. Nach vollständiger Durchdringung wird das MMA durch Wärmezufuhr polymerisiert, so dass in dem Porensystem PMMA (Acrylglas, Plexiglas) entsteht. Durch Haftvermittler wird eine gute Verhaftung mit der Porenwandung erreicht, so dass eine hohe über den gesamten Querschnitt des Gesteins gleichmäßige Festigkeit erzielt wird und die Wasseraufnahme vollständig unterbunden ist. Durch Modifizierung der Tränklösung ist es zudem gelungen, Steinporen nicht vollständig zu verfüllen und zu verschließen, sondern lediglich mit einem dünnen PMMA Film auszukleiden. Die thermische Dehnung des gefestigten Gesteins entspricht weitgehend der des ungefestigten Gesteins und die Wasseraufnahme wird dementsprechend reduziert.

Brandschutzholz

Durch die Expertise in der Modifizierung von porösen Substanzen ist es JBACH gelungen, durch ein besonders Verfahren Brandschutzholz zu erzeugen, das vollständig durchdrängt ist und ohne Rückmigration des Flammschutzmittels einen andauernden Brandschutz gewährleistet. Auch eine Bearbeitung der brandgeschützten Hölzer ist dadurch möglich, ohne den Brandschutz zu gefährden. Brandgeschütztes Holz von JBACH widersteht 90 min bei 1000 °C im Brandcontainer (siehe Bild), da unter der Abbrandzone das Holz noch intakt ist.

JBACHs Firmensitz ist in Bischberg, Bayern, Deutschland. Die Labore und technischen Hallen befinden sich in Scheßlitz bei Bamberg.

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