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Konservierte Objekte

In den letzten Dekaden wurden mit dem patentierten Volltränkungsverfahren über 22.000 Einzelobjekte von uns konserviert. Die Langzeiterfahrung und Zufriedenheit unsere Kunden aufgrund der vielen Vorteile des AVT Verfahrens. Eine Übersicht einiger von uns konservierter Objekte finden Sie auf der Karte. Vielleicht besuchen Sie eines direkt in Ihrer Nähe!

Einige Beispiele an prominenten Gebäuden in Deutschland und Europa.

Potsdam

Schloss Orangerie

u.a. "Die sich Schmückende" aus der Logia an der Nordseite von Schloss Orangerie in Sanssouci (Carrara Marmor)

Torgau

Schloss Hartenfels

Begehbarmachung der einzigen erhaltenen, selbsttragenden Renaissance-Wendeltreppe (Cottaer Sandstein).

Köln

Kölner Dom

u.a. Zweiteiliger Engel von der Westseite des Nordturms des Kölner Doms (Savonnières Kalkstein)

Basel

Münster Basel

Kreuzblume am Münster (roter Sandstein)

München

Münchener Siegestor

Reliefs des Münchener Siegestors (Laaser und Carrara Marmor)

Amsterdam

Nationaal Monument, Amsterdam

Figuren des Nationaal Monument op de Dam in Amsterdam, NL (Travertin Kalkstein)

Publikationen

Als Beispiel ist nachfolgend die Ultraschall-Messung aufgeführt die von Dr. Wanja Wedekind im Rahmen der Restaurierungsmaßnahmen der Friedenssäule am Berliner Mehringplatz durchgeführt wurden. Ein detaillierte Beschreibung ist in der Publikation zu finden. Die Ergebnisse der Tränkung sind als ausgesprochen erfolgreich zu bewerten. Durch die Tränkung und nachfolgende restauratorische Maßnahme zeigen nun alle vermessenen Bereiche unkritische Werte mit einer Ultraschallgeschwindigkeit zwischen 3 und 7 km/s. Der Großteil der Werte liegt bei 5 km/s und dementsprechend im Festigkeitsbereich von bruchfrischem Marmormaterial. Die Restaurierungsmaßnahmen wurden auf der Homepage von Herrn Dr. Wedekind ausführlich dokumentiert.

Slide Ultraschall Messungen am Kapitell der Friedenssäule auf dem Mehringplatz, Berlin durch Dr. Wanja Wedekind Slide Ultraschall-Messungen des Vorzustandes des Kapitells Gefährdete Bereiche sind durch eine geringe Ultraschallgeschwindigkeit erkennbar. Slide Ultraschall-Messungen nach Konservierung durch das AVT-Verfahren Durch die AVT-Konservierung sind die Strukturen gefestigt, was anhand einer erhöhten Ultraschallgeschwindigkeiten deutlich wird.

Sobott, R & Scholz, G & Jbach, H.W., AVT weiterentwickelt, S. 45- 47, Naturstein 2/2019 (Quelle: Ebner Media Group)

Lachmann, F, Die Rückkehr des Meeresgottes, S. 42 – 44, Naturstein 2/2019 (Quelle: Ebner Media Group)

Scholz, G & Sobott, R & Jbach, H.W., Innovative developments in the field of stone conservation by the acrylic resin total impregnation process (AVT) of natural stones by the JBACH company,
13th International Congress on the Deterioration and Conservation of Stone, Proceedings, Vol. 1, p. 1.300, 2016

Jbach, HeideDer Stein beginnt zu reden, Vortrag im Rahmen des COMUS-Programms in Bamberg, „Community-led urban strategies in historic towns“ (COMUS) World Heritage city Town of Bamberg, 24. bis 27. Juli 2016

Jbach, HeideDer Stein beginnt zu reden, Schüler übernehmen Patenschaften für Denkmäler, Restauro 06/2008

Jbach, Katharina, Grabmale als Urkunden festgeschrieben für nächste Generationen, Grabsteinerhaltung IFS Tagung 2005, Bericht Nr.20 – 2005, S.69-71, 2005

Jbach, Wolf & Jbach, Katharina, Grenzen und Möglichkeiten der Vollkonservierung von Naturwerksteinen, Stein Zerfall und Konservierung, Edition Leipzig, S.122-125, 2005

von Plehwe-Leisen, E., Bewitterungsexperimente am Kölner Dom und ihre Bedeutung für die praktische Denkmalpflege, Geowissenschaften und Denkmalpflege, ZDDG Band 156 Heft 1, S.159-158, 2005

Snethlage, Rolf, Leitfaden Steinkonservierung, Fraunhofer IRB Verlag, 2.,überarbeitete und erweiterte Auflage, 2005

Schock-Werner, Barbara, Sonderdrucke aus dem Kölner Domblatt, Verlag Kölner Dom, 1999 – 2004

Maintz, Helmut, Sanierung des Dachstuhl über dem Oktogon – Sanierung kleines Drachenloch, S.44-48, Karlsverein-Dombauverein Schriftenreihe Band 6 – 2003

Lachmann, H., Ibach Steinkonservierung aus Scheßlitz: Bauwunder wieder begehbar, S. 24-27, Naturstein 6/2003

Holländer, B., Doktorwürde für Verdienste um die Steinkonservierung – Verdiente Auszeichnung für Dipl.Kfm. Hermann Wolf Ibach, S.53-55, Naturstein 3/2003

Lachmann, H., Tränken heißt: nachhaltig konservieren (Interview), S. 56, Naturstein 12/2002

Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Zukunftweisende Umweltschutzprojekte aus Bayern, Osnabrück, 1998

Stadt Amsterdam, Het Nationaal Monument op de Dam, Landstra & Spruijt Uitgevers, 1998

Lorenz, H., Verwitterungsverhalten und Konservierung bei Savonnières-Oolith, Stone plus, Nr. 2/98, Seite 24 – 28 und 3/98, 14-17

Lorenz, H. & Jbach, W., Marmorkonservierung durch die JBACH-Volltränkung mit Acrylharz: Charakterisierung des Probenmaterials durch petrografische und petrophysikalische Untersuchungen und Nachweis der Optimierung der Tränklösung in Bezug auf den Verbund PMMA/Calcit durch REM-Untersuchungen, Tagungsband „Marmor als Werk- und Denkmalgestein“, Workshop Göttingen, 1998

Dubelaar, C. W. & Koch, R. & Lorenz, H., Weathering of travertine in a temperate humid climate – National Monument, Amsterdam, The Netherlands, Haarlem, Erlangen, 1996

Goretzki & Schmidt, Die Veränderung von Gesteinseigenschaften durch die Acrylharzvolltränkung, B & B, Köln, 7/1991, Seite 122 – 124

Messerschmitt Stiftung, Die Epitaphien der Frauenkirche zu München, Prestel-Verlag, 1986

Luckat, S., Die Einwirkung von Luftverunreinigung auf die Bausubstanz des Kölner Doms, III, Kölner Domblatt, 40, Seite 75 –108

Wolff, Arnold, Sonderdrucke aus dem Kölner Domblatt, Verlag Kölner Dom, 1992 – 1998

in den Medien

Die Rückkehr des Meeresgottes

Seit Oktober 2018 erstrahlt die Neptungrotte wieder im ursprünglichen Glanz. Ein Bericht zur Neueinweihung der Neptungrotte der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) in Potsdam durch den Spender Günther Jauch. (Naturstein 2/2019)

1757 wurde die Neptungrotte im Park Sanssouci fertiggestellt. Vor allem der eingesetzte Carrara- und Kauffunger Marmor haben über die Jahrhunderte großen Schaden erlitten. Letzte Rettung: die konservierende Acrylharzvolltränkung.

Meldungen

Januar 2021

Mit einem zeitnahen Abschluss der Arbeiten am Drachenbrunnen (‘s-Hertogenbosch) wird gerechnet, dessen Einweihung noch in diesem Jahr geplant ist.

 

Für dieses Jahr ist ebenfalls die Einweihung der Objekte der Neuen Kammern angedacht, die COVID 19-bedingt verschoben werden musste.

 

Dezember 2020

Ungeachtet den Ereignissen dieses Jahres ruhten die Arbeiten an der Vollkonservierung wertvoller Kulturobjekte aus Stein nicht. Im Gegenteil!

 

Weitere Reliefplatten aus Breda wurden erfolgreich der AVT-Vollkonservierung zugeführt sowie ein weiteres Portal in die Planungen einbezogen. Bereits Ende des Jahres wurden die ersten Objekte wieder eingebaut.

 

Nach langjähriger Planung und umfangreichen Vorarbeiten, war die Freude sehr groß, als in der 2. Jahreshälfte die ersten Objekte aus ‘s-Hertogenbosch (Niederlande) eintrafen.

 

Das betrifft zum Einen den Drachenbrunnen (“Drakenfontain”) aus Euville-Gestein. Hier werden die Säule, die Konsolen sowie die Treppenstufen nach ihrer Entkupferung der AVT-Vollkonservierung unterzogen. Das betrifft konkret 53 Einzelobjekte, deren größtes die 2,5 Tonnen schwere Basis der Säule ist. Wie auch bei der “Grote Kerk” ist besondere Aufmerksamkeit auf die Ermittlung der Thermischen Dehnung sowie die daraus resultierenden, elastischen Dehnungsfugen zu legen, um spätere Schäden aufgrund sich aufbauender Spannungen im Objekt zu vermeiden. Die Konservierungsarbeiten werden bis 2021 hineinreichen.

Vom Sint Jans Dom sind die ersten Skulpturen (Udelfanger Sandstein) eingetroffen und konnten erfolgreich gefestigt werden. Die Objekte waren zuvor aufwändig entsalzt und gereinigt worden. Hier sind weitere Arbeiten vorgesehen. Weitere Informationen über das Bauwerk sind folgendem Link zu entnehmen

 

 

Januar 2020

Die JBACH GmbH wünscht ihren Kunden, Freunden und allen Interessierten ein Gesundes und erfolgreiches Jahr 2020!

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Konservierungsarbeiten rund um Skulpturen der Neuen Kammern des Park Sanssouci werden in diesem Jahr vor allen Objekte aus den Niederlanden –namentlich ‘s-Hertogenbosch und Breda- Schwerpunkte der Acrylharz-Volltränkung bilden.

 

Dezember 2019

Die verbliebenen Skulpturen und Postamente der Neuen Kammern (Sanssouci) wurden vollkonserviert. Die Aufstellung und feierliche Einweihung ist für 2020 vorgesehen.

 

Mit den Portalen und Reliefs der “Grote Kerk” zu Breda begannen in diesem Jahr die Vollkonservierungen für zahlreiche Objekte aus den Niederlanden. Die Kirche zählt zu den berühmtesten Denkmälern Brabants und diente den Vorfahren der niederländischen Königsfamilie als Mausoleum. Der Kalkstein des beeindruckenden Bauwerks wird sukzessive in der Alten Ziegelei gefestigt, um wieder für lange Zeit im Bestand den Unbilden der Natur zu trotzen. Besondere Sorgfalt wurde in die vakuumgestützte Trocknungsphase gelegt, da das Gestein Oolithe enthält.

Weitere Informationen finden sich unter: https://grotekerkbreda.nl/

 

März 2019

Die Winterpause nähert sich ihrem Ende! In diesem Monat läuft die Steinkonservierung wieder an. Auch 2019 sind zahlreiche Objekte für die Acrylharz-Volltränkung (AVT) vorgesehen. Der Konservierungsschwerpunkt liegt auf den verbliebenen Skulpturen der Neuen Kammern des Schlossparks Sanssouci und Objekten der Grote Kerk Breda (Niederlande).

 

Ein lesenswerter Artikel zur runderneuerten und am 10. Oktober 2018 neueröffneten Neptungrotte des Schlossparks Sanssouci ist in der Fachzeitschrift “Naturstein” (2-2019) erschienen. Das beeindruckende Bauwerk aus der Epoche Friedrichs des Großen war in bedauernswerten Zustand gewesen. Dank großzügiger Spenden und der öffentlichen Hand waren die Grotte selbst sowie die Außenanlagen komplett saniert worden. Dank der Gewerke übergreifenden Arbeiten erstrahlte an diesem sonnigen Tag die Neptungrotte in neuem Glanz. Auf das Kommando “Wasser marsch” des Moderators und Spenders Herrn Günther Jauch, sprudelten die Wasserspiele über die marmornen Muschelschalen-Becken.

Die JBACH GmbH hatte bereits in der Vergangenheit die Skulpturen der Attika sowie einen Teil der Becken mit der AVT konserviert. 2016/2017 waren fast 100 Objekte, inklusive der übrigen Becken und Konsolen erfolgreich vollkonserviert worden. Umfangreiche Informationen sind den nachfolgenden Verknüpfungen und Bildern zu entnehmen. In der Ausgabe der Zeitschrift Naturstein befindet sich außerdem der Artikel “AVT weiterentwickelt”. Am Beispiel des Schlaitdorfer  Sandsteins wird das optimierte Verfahren nebst petrophysikalischen Kennwerten und mikroskopischen Abbildungen eindrucksvoll vorgestellt. Besonders bemerkenswert ist die Realisierung des Aachener Modells, d.h. der schützenden Ummantelung der Porenwandung selbst in den tiefen Kernbereichen des Gesteins:

https://shop.natursteinonline.de/shop/naturstein-digital-2-2019/

https://www.pnn.de/potsdam/restaurierung-der-neptungrotte-das-wunder-vom-oestlichen-

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