Historie

Historie

Jbach Hammer 17. Jhd.
JBACH Eisenlager 1910
Ziegelei Hof 1970

1664 bis 1988 von den Tälern um Remscheid ausgehend hat die Familie Jbach über mehr als 300 Jahre ihre Offenheit für innovatives Handeln unter Beweis gestellt. Zum Schmieden des Raffinierstahls holte der Große Kurfürst einen Vorfahr an seinen Hof. Das Warmwalzen von Spezialprofilen waren Spezialitäten im technischen Bereich, neue – im Hause Jbach entwickelte – Techniken in der Büroorganisation können z.T. im Deutschen Museum, München besichtigt werden.

1972 fiel die Entscheidung „heraus aus dem Stahlbereich“, Eintritt in „Neue Technologien“. Ein mutiger Schritt ! Unter Einsatz eines Polymerisationsverfahrens für Acrylharz wird mit externen Partnern die „ Modifizierung poröser Stoffe“ in großen Vacuum-Druckanlagen entwickelt. Die daraus hervorgegangene Acrylharzvolltränkung (AVT) setzt sich gegen massive Widerstände seitens zahlreicher Kunsthistoriker und Restauratoren durch und hat heute eine besondere Stellung zur Konservierung von stark gefährdeten Natursteindenkmälern und eine Alleinstellung zur Konservierung von Marmorskulpturen. Diese Autoclaventechnik ist die Umsatzbasis der JBACH GmbH und z.B. die Basis für Entscheidungen zur Rettung der gefährdeten Marmorskulpturen im Park von Sanssouci.

Die b-j Entwicklungs- und Lizenz GmbH wurde 2008 gegründet. Ihr wurde die Entwicklung und Verwaltung von Schutzrechten im Bereich poröser Stoff wie Naturstein, Beton, Kunststein sowie Holz- und Holzwerkstoffen übertragen. Das Unternehmen ist auch heute noch aktiv und wickelt die Aufträge insbesondere bei der Natursteinkonservierung ab. Mit der praktischen Auftragsdurchführung wird die Firma JBACH aufgrund ihrer Expertise und der gesamten zur Verfügung stehenden Anlagenperipherie betraut.

Die Ausweitung der AVT auf die Modifizierung von Holz führt zur Entwicklung neuer Tränkmedien. Der hieraus resultierende „Aufschluß“ von Holz zur Nutzung der positiven Eigenschaften von Lignin führt 2011 zum Ankauf der deutschen Schutzrechte an einer „Katalysatorenfamilie“ zum Aufschluß von nasser (Abfall)-Biomasse. Ausgehend von den vielversprechenden Entwicklungen wurde daraufhin im Jahr 2015 die OxFA GmbH mit der Aufgabe der Kommerzialisierung des sogenannten Erlanger OxFA-Prozesses in Leben gerufen.

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